• Volvariella_surrecta_2006-11-16_1Frk. des Wirts und Parasits
  • Volvariella_surrecta_2006-11-16_2Zwei Parasitische Scheidlinge
  • Volvariella_surrecta_2006-11-16_3Gruppenfoto
  • Volvariella_surrecta_2006-11-16_4Myzelfilz und „Pilzsalat“
  • Volvariella_surrecta_2006-11-16_5Lamellen und Stielrinde
  • Volvariella_surrecta_2006-11-16_6Sporen im Lichtmikroskop

Funddaten

Bestimmung: Volvariella surrecta (Knapp 1829) Singer 1951 ('1949')   Funddatum: 16.11.2006   Fundort: D − BY − Schwaben − Lkr. Augsburg − Augsburg-Bergheim − Langenberg   Messtischblatt: 7630/4.4.2.1   Höhe über NN: 537 m   Ökologie: nahe des gekiesten Wegrandes auf saurem Boden unter Fichten (Picea abies); an alten und teils faulenden Fruchtkörpern der Nebelkappe (Clitocybe nebularis)

Merkmale

Makroskopische Merkmale

Hut: 2−4 cm im Durchmesser, 1,5−2 cm hoch, jung kugelig, später glockig bis leicht ausgebreitet und stumpf gebuckelt, teils wellig verbogen, Huthaut radialfaserig, am Rand etwas überstehend, hellgrau-silbrig, zentral leicht gilbend

Lamellen: frei, dichtstehend, untermischt, blass-grau, dann schmutzig rosa

Sporenpulver: fleischrosa

Stiel: 4−5 cm lang, innen bisweilen hohl, unteres Stieldrittel gebogen, basal mehrlappig bescheidet, Volva abstehend, grau längs-überfasert, zum Stielansatz hin flaumig

Fleisch: im Hut weißlich, im Stiel ebenfalls weißlich, längsfaserig und gilbend

Mikroskopische Merkmale

Sporen [30]: 6−8 x 3−4 µm; länglich-elliptisch, bisweilen eingedellt, glatt, dickwandig, mit Öltröpfchen

Literatur

  • Ludwig, E. (2001): Pilzkompendium (Beschreibungen), Bd. 1. Die kleineren Gattungen der Makromyzeten mit lamelligem Hymenophor aus den Ordnungen Agaricales, Boletales und Polyporales. IHW-Verlag, Eching: 693.
  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 396.
  • Krieglsteiner, G. J. et al. (2003): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd. 4. Ständerpilze: Blätterpilze II (Hell- und Dunkelblättler). Eugen Ulmer, Stuttgart: 285−286.

Stattlicher Rotporer

Blaufleckender Kaiserröhrling (Imperator rhodopurpureus agg.)

Im Eichelgarten, eine ehemalige Huteweide, wächst der Gelbhütige Purpur-Röhrling. Er blaut intensiv auf Druck oder bei Verletzung, hat einen rot genetzten Stiel und ebenso gefärbte Röhrenmündungen.

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Trockenkünstler

Steppen-Trichterling (Infundibulicybe glareosa)

Im Sommer erscheint auf den kurzgrasigen Flächen der Fröttmaninger Heide der Steppen-Trichterling. Der Pilz gilt als Indikator für nährstoffarme und wärmebegünstigte Trockenrasen auf Kalkböden.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Gold-Nuggets

Conocybe aurea - Gold-Samthäubchen

Das Gold-Samthäubchen leistet dem Oleander meiner Mutter seit 2011 Gesellschaft. Der freudig gefärbte Pilz fruktifiziert vorwiegend bei sommerlichen Temperaturen, sofern die Erde feucht gehalten wird.

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Rezension: Pareys Buch der Pilze

Pareys Buch der Pilze 2005 vs. 2016Das „Pareys Buch der Pilze“ wird auch heute noch in Kursen zur Pilzbestimmung eingesetzt. Seine Stärke sind die Bestimmungsschlüssel und insbesondere die gezeichneten Fruchtkörper. Anders als bei Fotos, die Pilze nicht immer typisch zeigen, lassen sich so alle arttypischen Merkmale herausarbeiten. Im Jahr 2016 hat der Kosmos Verlag eine Neuauflage des Klassikers herausgebracht. In der Rezension erfahrt ihr, ob sich der Kauf im Vergleich zur vorherigen Ausgabe lohnt.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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