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Funddaten

Bestimmung: Hebeloma circinans (Quélet 1887) Saccardo 1891   Finder: Ulrich Schmidt (sämtliche Fotos der Fruchtkörper vom Finder)   Funddatum: 30.9. + 1.10.2007   Fundort: D – BY – Schwaben – Augsburg-Göggingen – „Gögginger Wäldchen“ südlich der B17 und westlich der Wertach   Messtischblatt: 7631/3.1.2   Höhe über NN: ca. 510 m

Merkmale

Makroskopische Merkmale

Wuchs: in Hexenringen, Reihen und Gruppen, bisweilen lückenhaft, ansonsten dicht an dicht, selten auch einzeln stehende Fruchtkörper

Hut: konvex mit grubigen Vertiefungen, schmierig, Rand etwas eingerollt, deutlich gekerbt und heller als der restliche Hut gefärbt, gerne mit Grautönen, keine weißliche Bereifung

Lamellen: ohne Tröpfchen und Tränenflecken, Schneiden weiß und zum Teil gezähnelt

Stiel: am Grund gekrümmt, keulig verdickte Basis, bisweilen auch schwach spindelig wurzelnd

Geruch: schwach ausgeprägt, möglicherweise nach schwarzem Tee mit Zucker, aber weder nach Rettich noch süßlich

Mikroskopische Merkmale

Sporen [20]: 8,7–9,5–10,3 x 4,7–5,3–5,9 µm, Quotient = 1,6–1,8–2,2; amygdaloid, bisweilen fusiform, gelbbraun, mit großem Öltropfen, dünnwandig, ohne ablösendes Perispor, fein warzig ornamentiert, gratig erweitert bis netzig verbunden, ohne Keimporus, dextrinoid

Cheilo-Zystiden [10]: 30–35,3–42,2 x 4,7–5,1–5,6 µm; meist zylindrisch, bisweilen apikal leicht verdickt, jedoch nicht kopfig, teils abgewinkelt, aber nicht gegabelt, mit Basalschnallen

Anmerkungen

Kartierung

Eine Recherche in der „Augsburger Pilzflora“ (Stangl et al. 1985) verlief positiv: Der darin verzeichnete Fund (leider nicht mehr rekonstruierbar) liegt im Messtischblatt des Augsburger Stadtgebiets. Damit besteht sogar die Möglichkeit, dass es sich bei Schmidts Fund um Stangls damalige Stelle handelt.

Literatur

  • Gminder, G. et al. (2010): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd. 5. Ständerpilze: Blätterpilze III (Dunkelblättler). Eugen Ulmer, Stuttgart: 352.
  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 915.
  • Stangl, J. & ARGE Pilzverein (1985): Pilzflora von Augsburg und Umgebung. Pilzverein Augsburg (Hrsg.): 94.
  • Versterholt, J. (2005): The genus Hebeloma. Fungi of Northern Europe, Vol. 3. Svampetryk, Tilst (DK): 110−111.

Violetter Fächer

Violettblättriger Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus)

Im Winterhalbjahr, gerne nach der Schneeschmelze im Frühling, fruktifiziert an den Ästen von Weiß-Tannen und anderen Nadelhölzern der Violettblättrige Zwergknäueling. Der kurze Stiel ist weiß zottig-behaart.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Weicher Ritter

Weißblättriger Weichritterling (Melanoleuca rasilis var. leucophylloides)

In der Königsbrunner Heide am Rand eines Trampfelpfads wächst standorttreu der Weißblättrige Weichritterling. Er besitzt einen ockerfarbenen, bereits jung flach ausgebreiteten Hut mit weißen und eng stehenden Lamellen.

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Mottenkugeln im Wald

Mottenkugel-Lederrindenpilz (Scytinostroma portentosum)

Trotz des rindenpilzartigen Aussehens ist der Mottenkugel-Lederrindenpilz um ein paar Ecken mit den Täublingen verwandt. Er ist relativ bunt, bereift, oftmals großflächig und riecht penetrant nach Naphtalin.

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Rezension: Handbuch für Pilzsammler

Doppelseite mit SteinpilzartenAndreas Gminders „Handbuch für Pilzsammler“ richtet sich an ambitionierte Einsteiger, die mehr wollen, als ihre Funde mit den abgedruckten Fotos zu vergleichen. Die darin enthaltenen Bestimmungsschlüssel und Artporträts ermöglichen es den Leserinnen und Lesern rund 340 mitteleuropäische Arten anhand von Merkmalen und Lebensräumen zu bestimmen. Ist eine Art nicht enthalten, lassen sich die Funde oft für weitergehende Recherchen einer Gattung oder Artengruppe zuordnen.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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