• Melanoleuca_cognata_2007-05-17_01Standortaufnahme
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  • Melanoleuca_cognata_2008-04-20_01Dunkelhütes Exemplar
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Funddaten

Kollektion: 6 Fruchtkörper   Bestimmung: Melanoleuca cognata (Fries 1838) Konrad & Maublanc 1927   Funddatum: 17.5.2007   Fundort: D – BY – Schwaben – Lkr. Donau-Ries – Mertingen – Mertinger Forst   Messtischblatt: 7330/4.2.1   Höhe über NN: 430 m   Ökologie: Fichtenforst (Picea abies) auf saurem, sandigen Boden; auf den begrünten Rändern und dem Mittelstreiften eines kaum genutzten Waldbewirtschaftungswegs

Merkmale

Hut: 43–78 mm im Durchmesser, 9–16 mm hoch, flach-konvex, kompakt, zentral gestielt, mit Stielfleisch verwachsen, Rand nach unten gebogen, Huthaut überstehend und fein gesägt, matt, schmutzig cremeweiß mit bräunlicher Mitte

Lamellen: ausgebuchtet und mit Zähnchen ± herablaufend angewachsen, dicht gedrängt stehend, kaum bauchig, untermischt, creme-orange, Schneiden glatt und wie Lamellenfläche gefärbt

Sporenpulver: cremefarben

Stiel: 24–45 mm lang, 5–9 x 7–15 mm breit, basal und apikal leicht verdickt, wie Hut gefärbt mit bräunlichen Längsfasern

Fleisch: voll, im Stiel längsfaserig

Geruch: unauffällig

Anmerkungen

Bestimmung

Die vergleichsweise bunte Lamellenfärbung ist arttypisch – einer der wenigen makroskopisch ansprechbaren Vertreter der auch als „Rüblingsritterlinge“ bezeichneten Gattung.

Phänologie

Selten kommt die Art auch im Herbst vor, wie ein Fund zur Pilzausstellung 2006 im Königsbrunner Rathaus bewies.

Untersuchte Kollektion

Die Beschreibung bezieht sich auf die blasshütige Kollektion (Bild 1–4), die dunkelhütigen Fruchtkörper (Bild 5–6) stammen aus dem Folgejahr (20.4.2008) vom selben Fundort und dienen zur Veranschaulichung der Variabilität dieser Art.

Literatur

  • Gröger, F. (2006): Bestimmungsschlüssel für Blätterpilze und Röhrlinge in Europa, Teil I. Regensb. Mykol. Schr. 13: 320−321.
  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 479.
  • Krieglsteiner, G. J. et al. (2001): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd. 3. Ständerpilze: Blätterpilze I (Hellblättler). Eugen Ulmer, Stuttgart: 365−366.

Violetter Fächer

Violettblättriger Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus)

Im Winterhalbjahr, gerne nach der Schneeschmelze im Frühling, fruktifiziert an den Ästen von Weiß-Tannen und anderen Nadelhölzern der Violettblättrige Zwergknäueling. Der kurze Stiel ist weiß zottig-behaart.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Weicher Ritter

Weißblättriger Weichritterling (Melanoleuca rasilis var. leucophylloides)

In der Königsbrunner Heide am Rand eines Trampfelpfads wächst standorttreu der Weißblättrige Weichritterling. Er besitzt einen ockerfarbenen, bereits jung flach ausgebreiteten Hut mit weißen und eng stehenden Lamellen.

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Mottenkugeln im Wald

Mottenkugel-Lederrindenpilz (Scytinostroma portentosum)

Trotz des rindenpilzartigen Aussehens ist der Mottenkugel-Lederrindenpilz um ein paar Ecken mit den Täublingen verwandt. Er ist relativ bunt, bereift, oftmals großflächig und riecht penetrant nach Naphtalin.

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Rezension: Handbuch für Pilzsammler

Doppelseite mit SteinpilzartenAndreas Gminders „Handbuch für Pilzsammler“ richtet sich an ambitionierte Einsteiger, die mehr wollen, als ihre Funde mit den abgedruckten Fotos zu vergleichen. Die darin enthaltenen Bestimmungsschlüssel und Artporträts ermöglichen es den Leserinnen und Lesern rund 340 mitteleuropäische Arten anhand von Merkmalen und Lebensräumen zu bestimmen. Ist eine Art nicht enthalten, lassen sich die Funde oft für weitergehende Recherchen einer Gattung oder Artengruppe zuordnen.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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