• Pholiota_highlandensis_2007-05-30_1Zwei Fruchtkörper
  • Pholiota_highlandensis_2007-05-30_2Gruppenfoto
  • Pholiota_highlandensis_2007-05-30_3Hutoberfläche

Funddaten

Bestimmung: Pholiota highlandensis (Peck 1872) Quadraccia & Lunghini 1990   Funddatum: 30.5.2007   Fundort: D − BY − Schwaben − Lkr. Donau-Ries − Mertingen − Mertinger Forst   Messtischblatt: 7330/4.2.1   Höhe über NN: 410 m   Ökologie: Kahlschlag am nordöstlichen Rand eines Fichtenforsts auf saurem, sandigem Boden; unmittelbar auf einer alten Brandstelle, vergesellschaftet mit Brandstellenmoos (Funaria sp.) und diversen Gräsern   Substrat: Wurzelausläufer eines angekokelten Fichtenstumpfs (Picea abies)

Merkmale

Hut: 7−37 mm im Durchmesser, 8−9 mm hoch, jung glockig, später flach ausgebreitet und ± stumpf gebuckelt, zentral gestielt, mit dem Stielfleisch verwachsen, Huthaut feucht glänzend, schmierig-klebrig, trocken matt, Rand nach unten gebogen, überstehend und bisweilen mit dunklen Velumresten behangen, äußere Bereiche blass gelb-bräunlich und zentral orangebraun gefärbt, fast bis zum Rand netzartig orangebraun gemustert

Lamellen: ausgebuchtet und mit Zahn herablaufend angewachsen, eher gedrängt stehend, untermischt, jung cremefarben, später gelb-oliv, Schneiden feinschartig

Sporenpulver: braun

Stiel: 25−45 mm lang, 5−7 mm breit, basal leicht verjüngt und gekrümmt, ohne Ring, apikal cremefarben und ab der Mitte zur Basis hin in einen braunen Farbton übergehend, ähnlich dem Graublättrigen Schwefelkopf (Hypholoma capnoides)

Fleisch: längsfaserig, jung voll, bald hohl und spärlich-faserig ausgefüllt, gelb bis schmutzig-gelb

Geruch: säuerlich

Literatur

  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 961.
  • Krieglsteiner, G. J. et al. (2003): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd. 4. Ständerpilze: Blätterpilze II (Hell- und Dunkelblättler). Eugen Ulmer, Stuttgart: 380−381.
  • Ludwig, E. (2001): Pilzkompendium (Beschreibungen), Bd. 1. Die kleineren Gattungen der Makromyzeten mit lamelligem Hymenophor aus den Ordnungen Agaricales, Boletales und Polyporales. IHW-Verlag, Eching: 554−555.

Violetter Fächer

Violettblättriger Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus)

Im Winterhalbjahr, gerne nach der Schneeschmelze im Frühling, fruktifiziert an den Ästen von Weiß-Tannen und anderen Nadelhölzern der Violettblättrige Zwergknäueling. Der kurze Stiel ist weiß zottig-behaart.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Weicher Ritter

Weißblättriger Weichritterling (Melanoleuca rasilis var. leucophylloides)

In der Königsbrunner Heide am Rand eines Trampfelpfads wächst standorttreu der Weißblättrige Weichritterling. Er besitzt einen ockerfarbenen, bereits jung flach ausgebreiteten Hut mit weißen und eng stehenden Lamellen.

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Mottenkugeln im Wald

Mottenkugel-Lederrindenpilz (Scytinostroma portentosum)

Trotz des rindenpilzartigen Aussehens ist der Mottenkugel-Lederrindenpilz um ein paar Ecken mit den Täublingen verwandt. Er ist relativ bunt, bereift, oftmals großflächig und riecht penetrant nach Naphtalin.

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Rezension: Handbuch für Pilzsammler

Doppelseite mit SteinpilzartenAndreas Gminders „Handbuch für Pilzsammler“ richtet sich an ambitionierte Einsteiger, die mehr wollen, als ihre Funde mit den abgedruckten Fotos zu vergleichen. Die darin enthaltenen Bestimmungsschlüssel und Artporträts ermöglichen es den Leserinnen und Lesern rund 340 mitteleuropäische Arten anhand von Merkmalen und Lebensräumen zu bestimmen. Ist eine Art nicht enthalten, lassen sich die Funde oft für weitergehende Recherchen einer Gattung oder Artengruppe zuordnen.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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