• Entoloma_ollare_2008-05-15_1Standortaufnahmen, montiert
  • Entoloma_ollare_2008-05-15_2Fruktifikation im Blumenkasten
  • Entoloma_ollare_2008-05-16_1Studioaufnahme, freigestellt
  • Entoloma_ollare_2008-05-16_Zeichnung_1Zeichnung Basidien
  • Entoloma_ollare_2008-05-16_Zeichnung_2Zeichnung Sporen
  • Entoloma_ollare_2008-05-16_Zeichnung_3Zeichnung Hutdeckschicht

Funddaten

Bestimmung: Entoloma ollare E. Ludwig & T. Rödig 1992 ex E. Ludwig & T. Rödig in Noordeloos 2004   Finderin: Slavenka Wittmann   Bestimmer: Andreas Staber & Andreas Kunze   Funddatum: 15.5.2008 (Wiederfund aus dem Vorjahr)   Fundort: D – BY – Schwaben – Lkr. Augsburg – Bobingen   Höhe über NN: ca. 520 m   Messtischblatt: 7731/1   Ökologie: Blumenkasten mit Pelargonien, teils bemooste Erde

Merkmale

Habitus: stummelfüßchenartig (crepidotoid)

Hut: 4–7 x 3–3 mm im Durchmesser, 3–4 mm hoch, flach ausgebreitet, zentral leicht eingesenkt, später trichterförmig, teils ungleich nach oben gefaltet, grau bis blau-grau, ausgeprägt weiß radialfilzig, Rand nach unten gebogen, im Alter bisweilen gerieft/undeutlich gekerbt, ± zentral gestielt, laut Finder bisweilen auch seitlich gestielt

Lamellen: angewachsen, untermischt, entfernt stehend, wellig verbogen, zum Rand hin ins Grau der Hutfarbe übergehend, sonst schmutzig gelblich rosa

Stiel: 2–4 mm lang, 1,5–2 mm dünn, hellbraun mit rötlichem Reflex, vollständig weiß kurzborstig behaart, zylindrisch bis selten rillig

Fleisch: weiß

Geruch: unauffällig

Literatur

  • Gröger, F. (2006): Bestimmungsschlüssel für Blätterpilze und Röhrlinge in Europa, Teil I. Regensb. Mykol. Schr. 13: 598.
  • Kunze, A. & A. Staber (2011): Entoloma ollare – ein seltener Rötling aus einem Blumenkasten bei Augsburg und der Erstnachweis in Bayern. Mycol. Bav. 12: 11–17.
  • Ludwig, E. (2007): Pilzkompendium (Beschreibungen), Bd. 2. Die größeren Gattungen der Agaricales mit farbigem Sporenpulver (ausgenommen Cortinariaceae). Fungicon, Berlin: 281.
  • Noordeloos, M. E. (2004): Entoloma s. l. (Supplement). Fungi Europaei, Vol. 5A. Edizioni Candusso, Alassio: 1139−1140.

Stattlicher Rotporer

Blaufleckender Kaiserröhrling (Imperator rhodopurpureus agg.)

Im Eichelgarten, eine ehemalige Huteweide, wächst der Gelbhütige Purpur-Röhrling. Er blaut intensiv auf Druck oder bei Verletzung, hat einen rot genetzten Stiel und ebenso gefärbte Röhrenmündungen.

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Trockenkünstler

Steppen-Trichterling (Infundibulicybe glareosa)

Im Sommer erscheint auf den kurzgrasigen Flächen der Fröttmaninger Heide der Steppen-Trichterling. Der Pilz gilt als Indikator für nährstoffarme und wärmebegünstigte Trockenrasen auf Kalkböden.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Gold-Nuggets

Conocybe aurea - Gold-Samthäubchen

Das Gold-Samthäubchen leistet dem Oleander meiner Mutter seit 2011 Gesellschaft. Der freudig gefärbte Pilz fruktifiziert vorwiegend bei sommerlichen Temperaturen, sofern die Erde feucht gehalten wird.

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Rezension: Pareys Buch der Pilze

Pareys Buch der Pilze 2005 vs. 2016Das „Pareys Buch der Pilze“ wird auch heute noch in Kursen zur Pilzbestimmung eingesetzt. Seine Stärke sind die Bestimmungsschlüssel und insbesondere die gezeichneten Fruchtkörper. Anders als bei Fotos, die Pilze nicht immer typisch zeigen, lassen sich so alle arttypischen Merkmale herausarbeiten. Im Jahr 2016 hat der Kosmos Verlag eine Neuauflage des Klassikers herausgebracht. In der Rezension erfahrt ihr, ob sich der Kauf im Vergleich zur vorherigen Ausgabe lohnt.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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