• Entoloma_cf_ameides_2008-04-20_01Drei Fruchtkörper im Moos
  • Entoloma_cf_ameides_2008-04-20_02Unten angeschwollene Stiele
  • Entoloma_cf_ameides_2008-04-20_03Weißlich längsfaserig bereift
  • Entoloma_cf_ameides_2008-04-20_04Wellig-faltiger Hut von oben
  • Entoloma_cf_ameides_2008-04-20_05Runzelig-aderige Lamellen
  • Entoloma_cf_ameides_2008-04-20_06Fruchtkörper im Längsschnitt

Funddaten

Kollektionen: 5 + 6 Fruchtkörper   Bestimmung: Entoloma cf. ameides (Berkeley & Broome 1865) Quélet 1879   Funddatum: 16.4. + 20.4.2008   Fundort: D − BY − Schwaben − Lkr. Donau-Ries − Mertingen − Mertinger Forst   Messtischblatt: 7330/4.2.1   Höhe über NN: ca. 442 m   Ökologie: Fichtenforst auf saurem und sandigem Boden, am Rand einer westlich exponierten Lichtung; bemooster Untergrund mit lichtem Bewuchs aus Fichtensprößlingen (Picea abies), kleinen Faulbäumen (Frangula alnus) sowie Brom- und Himbeerranken (Rubus sect. Rubus und R. idaeus)

Merkmale

Habitus: risspilzartig (inocybeoid)

Hut: 16−37 x 11−29 mm breit, kegelig-faltig, wellig, am Rand nach oben gebogen, Huthaut überstehend, Oberfläche fein seidig überfasert, Mitte runzelig, hygrophan, braun, von der Spitze her hellbraun/ocker ausblassend, danach radialstreifig der übrige Hut

Lamellen: angeheftet angewachsen, bogig, mit Lamelletten untermischt, eher gedrängt, Fläche vertikal fein faltig-runzelig,wie der Hut bräunlich gefärbt, mit zunehmender Reife mit fleischfarbenem Ton

Sporenpulver: rosa-bräunlich

Stiel: 45−85 mm lang, 6−11 x 3,5−5 mm dick, stark gefurcht und erweckt gerne den Eindruck zweier miteinander verwachsener Stiele, basal geschwungen bis gekniet, bisweilen etwas verdreht, basal verdickt, bereift

Fleisch: Stiel- mit Hutfleisch verwachsen; im Hut dünn, radialfaserig, etwas spröde, hygrophan; im Stiel ebenfalls dünn, hohl, aber durch die Furche stabilisiert, selten etwas wattig ausgestopft, längsfaserig, etwas spröde

Geruch: süßlich, mit an den Veilchenwurz-Rötelritterling (Lepista irina) erinnernder Komponente

Literatur

  • Gröger, F. (2006): Bestimmungsschlüssel für Blätterpilze und Röhrlinge in Europa, Teil I. Regensb. Mykol. Schr. 13: 524.
  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 566−567.
  • Krieglsteiner, G. J. et al. (2003): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd. 4. Ständerpilze: Blätterpilze II (Hell- und Dunkelblättler). Eugen Ulmer, Stuttgart: 203−204.
  • Ludwig, E. (2007): Pilzkompendium (Beschreibungen), Bd. 2. Die größeren Gattungen der Agaricales mit farbigem Sporenpulver (ausgenommen Cortinariaceae). Fungicon, Berlin: 387−388.
  • Noordeloos, M. E. (1992): Entoloma s. l. Fungi Europaei, Vol 5, Edizioni Candusso, Alassio: 260−262.

Violetter Fächer

Violettblättriger Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus)

Im Winterhalbjahr, gerne nach der Schneeschmelze im Frühling, fruktifiziert an den Ästen von Weiß-Tannen und anderen Nadelhölzern der Violettblättrige Zwergknäueling. Der kurze Stiel ist weiß zottig-behaart.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Weicher Ritter

Weißblättriger Weichritterling (Melanoleuca rasilis var. leucophylloides)

In der Königsbrunner Heide am Rand eines Trampfelpfads wächst standorttreu der Weißblättrige Weichritterling. Er besitzt einen ockerfarbenen, bereits jung flach ausgebreiteten Hut mit weißen und eng stehenden Lamellen.

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Mottenkugeln im Wald

Mottenkugel-Lederrindenpilz (Scytinostroma portentosum)

Trotz des rindenpilzartigen Aussehens ist der Mottenkugel-Lederrindenpilz um ein paar Ecken mit den Täublingen verwandt. Er ist relativ bunt, bereift, oftmals großflächig und riecht penetrant nach Naphtalin.

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Rezension: Handbuch für Pilzsammler

Doppelseite mit SteinpilzartenAndreas Gminders „Handbuch für Pilzsammler“ richtet sich an ambitionierte Einsteiger, die mehr wollen, als ihre Funde mit den abgedruckten Fotos zu vergleichen. Die darin enthaltenen Bestimmungsschlüssel und Artporträts ermöglichen es den Leserinnen und Lesern rund 340 mitteleuropäische Arten anhand von Merkmalen und Lebensräumen zu bestimmen. Ist eine Art nicht enthalten, lassen sich die Funde oft für weitergehende Recherchen einer Gattung oder Artengruppe zuordnen.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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