• Entoloma_cf_ameides_2007-05-17_01Bei Trockenheit ausblassend
  • Entoloma_cf_ameides_2007-05-17_02Bauchige Lamellen
  • Entoloma_cf_ameides_2007-05-17_03Exemplar mit kegeligem Hut
  • Entoloma_cf_ameides_2007-05-17_04Blick auf die Lamellen
  • Entoloma_cf_ameides_2007-05-17_05Habitat Fichtenforst

Funddaten

Kollektion: 3 Fruchtkörper   Bestimmung: Entoloma cf. ameides (Berkeley & Broome 1865) Quélet 1879   Funddatum: 17.5.2007   Fundort: D − BY − Schwaben − Lkr. Donau-Ries − Mertingen − Mertinger Forst   Messtischblatt: 7330/4.2.1   Höhe über NN: ca. 442 m   Ökologie: Fichtenforst auf saurem und sandigem Boden, am Rand einer Lichtung; bemooster Untergrund mit lichtem Bewuchs aus Fichtensprößlingen (Picea abies), kleinen Faulbäumen (Frangula alnus) sowie Brom- und Himbeerranken (Rubus sect. Rubus bzw. R. daeus)

Merkmale

Makroskopische Merkmale

Habitus: risspilzartig (inocybeoid)

Hut: 11−29 mm im Durchmesser, 7−9 mm hoch, kegelig, Rand im Alter nach oben gebogen und rissig, aber stets mit zentralem Buckel, zentral gestielt, steif-spröde, hygrophan, braun

Lamellen: breit angewachsen, entfernt stehend, ausgeprägt bauchig, untermischt, steif-spröde, braun mit rosa Farbkomponente

Sporenpulver: rosa-bräunlich

Stiel: 30−41 mm lang, 4−5 x 6−8 mm breit, steif-spröde, längsfaserig, hygrophan, braun, eine Nuance heller als der Hut gefärbt

Geruch: ausgeprägt süßlich – an den Veilchenwurz-Rötelritterling (Lepista irina) erinnernd

Mikroskopische Merkmale

Lamellentrama: regulär

Hyphen: Septen mit Schnallen

Sporen: (9,5−) 10,5 +/-0,5 (−11,5) x (6,5−) 7,5 +/-0,5 (−8) µm, Quotient = 1,4 +/-0,1; heterodiametrisch, 6-7-eckig-abgerundet, glatt, mit einem großen Öltropfen, inamyloid

Anmerkungen

Artabgrenzung

Sind Cheilo-Zystiden vorhanden, handelt es sich um den Süßlichen Rötling (Entoloma sacchariolens).

Literatur

  • Gröger, F. (2006): Bestimmungsschlüssel für Blätterpilze und Röhrlinge in Europa, Teil I. Regensb. Mykol. Schr. 13: 524.
  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 566−567.
  • Krieglsteiner, G. J. et al. (2003): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd. 4. Ständerpilze: Blätterpilze II (Hell- und Dunkelblättler). Eugen Ulmer, Stuttgart: 203−204.
  • Ludwig, E. (2007): Pilzkompendium (Beschreibungen), Bd. 2. Die größeren Gattungen der Agaricales mit farbigem Sporenpulver (ausgenommen Cortinariaceae). Fungicon, Berlin: 387−388.
  • Noordeloos, M. E. (1992): Entoloma s. l. Fungi Europaei, Vol. 5, Edizioni Candusso, Alassio: 260−262.

Violetter Fächer

Violettblättriger Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus)

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

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Mottenkugeln im Wald

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Rezension: Handbuch für Pilzsammler

Doppelseite mit SteinpilzartenAndreas Gminders „Handbuch für Pilzsammler“ richtet sich an ambitionierte Einsteiger, die mehr wollen, als ihre Funde mit den abgedruckten Fotos zu vergleichen. Die darin enthaltenen Bestimmungsschlüssel und Artporträts ermöglichen es den Leserinnen und Lesern rund 340 mitteleuropäische Arten anhand von Merkmalen und Lebensräumen zu bestimmen. Ist eine Art nicht enthalten, lassen sich die Funde oft für weitergehende Recherchen einer Gattung oder Artengruppe zuordnen.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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