• Leucopaxillus_compactus_2007-09-02_1Hut mit großem Durchmesser
  • Leucopaxillus_compactus_2007-09-02_2Hutoberfläche (hell)bräunlich
  • Leucopaxillus_compactus_2007-09-02_3Stiel und Hutunterseite
  • Leucopaxillus_compactus_2007-09-02_4Lamellen jung grün-gelb
  • Leucopaxillus_compactus_2007-09-02_5Hutrand umgekrempelt, gerippt

Funddaten

Bestimmung: Leucopaxillus compactus (P. Karsten 1879) Neuhoff 1958   Bestimmerin: Dr. Birgit Weisel   Funddatum: 2.9.2007   Fundort: D – BY – Oberbayern – Lkr. Starnberg – Inning am Ammersee   Messtischblatt: 7932   Höhe über NN: ca. 570 m   Ökologie: wärmebegünstigter Standort auf kalkhaltigem Boden, unmittelbar an einem Seeufer unter Buchen (Fagus sylvatica) im Laub

Merkmale

Hut: 11–18,5 cm im Durchmesser, 3,5 cm hoch, konvex, im Alter wellig verbogen bzw. unregelmäßig gebuckelt, Rand umgekrempelt und gerippt, samtig, matt, hellbraun bis bräunlich, rissig, am Rand blass grün-gelb durchscheinend

Lamellen: breit angewachsen bis ± herablaufend, dicht gedrängt, mit Lameletten untermischt, grün-gelb, Schneiden grob schartig und wie die Lamellenfläche gefärbt

Sporenpulver: weiß

Stiel: 7,5 cm lang, 2,6 cm dick, voll, basal 5–6,5 cm zwiebelartig verdickt, Oberfläche samtig, im Alter gerne löchrig, weiß gefärbt, bisweilen bräunlich befleckt

Fleisch: kompakt/sehr fest, im Stiel längsfaserig, weiß

Geruch: säuerlich-würzig, erinnert an den Rotrandigen Baumschwamm (Fomitopsis pinicola)

Literatur

  • Gröger, F. (2006): Bestimmungsschlüssel für Blätterpilze und Röhrlinge in Europa, Teil I. Regensb. Mykol. Schr. 13: 286.
  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 475.
  • Krieglsteiner, G. J. et al. (2001): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd. 3. Ständerpilze: Blätterpilze I (Hellblättler). Eugen Ulmer, Stuttgart: 301.
  • Ludwig, E. (2001): Pilzkompendium (Beschreibungen), Bd. 1. Die kleineren Gattungen der Makromyzeten mit lamelligem Hymenophor aus den Ordnungen Agaricales, Boletales und Polyporales. IHW-Verlag, Eching: 275−276.

Stattlicher Rotporer

Blaufleckender Kaiserröhrling (Imperator rhodopurpureus agg.)

Im Eichelgarten, eine ehemalige Huteweide, wächst der Gelbhütige Purpur-Röhrling. Er blaut intensiv auf Druck oder bei Verletzung, hat einen rot genetzten Stiel und ebenso gefärbte Röhrenmündungen.

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Trockenkünstler

Steppen-Trichterling (Infundibulicybe glareosa)

Im Sommer erscheint auf den kurzgrasigen Flächen der Fröttmaninger Heide der Steppen-Trichterling. Der Pilz gilt als Indikator für nährstoffarme und wärmebegünstigte Trockenrasen auf Kalkböden.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Gold-Nuggets

Conocybe aurea - Gold-Samthäubchen

Das Gold-Samthäubchen leistet dem Oleander meiner Mutter seit 2011 Gesellschaft. Der freudig gefärbte Pilz fruktifiziert vorwiegend bei sommerlichen Temperaturen, sofern die Erde feucht gehalten wird.

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Rezension: Pareys Buch der Pilze

Pareys Buch der Pilze 2005 vs. 2016Das „Pareys Buch der Pilze“ wird auch heute noch in Kursen zur Pilzbestimmung eingesetzt. Seine Stärke sind die Bestimmungsschlüssel und insbesondere die gezeichneten Fruchtkörper. Anders als bei Fotos, die Pilze nicht immer typisch zeigen, lassen sich so alle arttypischen Merkmale herausarbeiten. Im Jahr 2016 hat der Kosmos Verlag eine Neuauflage des Klassikers herausgebracht. In der Rezension erfahrt ihr, ob sich der Kauf im Vergleich zur vorherigen Ausgabe lohnt.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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