• Calocybe_gambosa_2007-05-20Fruchtkörper schmutzig weiß
  • Calocybe_gambosa_2010-05-27_1Hüte unregelmäßig deformiert
  • Calocybe_gambosa_2010-05-27_2Lamellen weiß, dicht gedrängt

Funddaten

Bestimmung: Calocybe gambosa (Fries 1821 : Fries 1821) Singer 1951   Funddatum: 20.5.2007   Fundort: D – BY – Schwaben – Lkr. Donau-Ries – Mertingen – Mertinger Forst   Höhe über NN: 425 m   Messtischblatt: 7330/4.2.1   Ökologie: Fichtenforst (Picea abies) auf saurem, sandigen Boden; am schattigen Wegrand zwischen Steinen und Ziegelschutt

Merkmale

Habitus: ritterlingsartig (tricholomatoid)

Hut: 50–65 mm im Durchmesser, 15 mm hoch, konvex, kompakt, Rand nach unten gebogen, Huthaut überstehend und eingekrempelt, matt, Wasser wird von der Oberfläche wie bei einem Schwamm aufgesaugt, schmutzig weiß

Lamellen: breit angewachsen, dicht gedrängt, untermischt, cremefarben, Schneiden glatt

Sporenpulver: weiß

Stiel: 40–50 mm lang, 14–23 mm breit, kompakt, längsfaserig, basal verjüngt und gebogen, wie der Hut gefärbt, basal mit Braunton

Fleisch: fest, weiß, im Schnitt stellenweise leicht gilbend oder bräunend, Stiel- mit Hutfleisch verwachsen

Geruch: intensiv nach Mehl bzw. Salatgurke

Anmerkungen

Bildmaterial

Die Beschreibung bezieht sich auf die Fruchtkörper auf Bild 1. Die Exemplare auf Bild 2–3 wurden Ende Mai 2010 abgelichtet und stammen vom selben Fundort.

Literatur

  • Gröger, F. (2006): Bestimmungsschlüssel für Blätterpilze und Röhrlinge in Europa, Teil I. Regensb. Mykol. Schr. 13: 186.
  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 581−582.
  • Krieglsteiner, G. J. et al. (2001): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd. 3. Ständerpilze: Blätterpilze I (Hellblättler). Ulmer, Stuttgart: 141−143.
  • Ludwig, E. (2001): Pilzkompendium (Beschreibungen), Bd. 1. Die kleineren Gattungen der Makromyzeten mit lamelligem Hymenophor aus den Ordnungen Agaricales, Boletales und Polyporales. IHW-Verlag, Eching: 45−46.

Stattlicher Rotporer

Blaufleckender Kaiserröhrling (Imperator rhodopurpureus agg.)

Im Eichelgarten, eine ehemalige Huteweide, wächst der Gelbhütige Purpur-Röhrling. Er blaut intensiv auf Druck oder bei Verletzung, hat einen rot genetzten Stiel und ebenso gefärbte Röhrenmündungen.

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Trockenkünstler

Steppen-Trichterling (Infundibulicybe glareosa)

Im Sommer erscheint auf den kurzgrasigen Flächen der Fröttmaninger Heide der Steppen-Trichterling. Der Pilz gilt als Indikator für nährstoffarme und wärmebegünstigte Trockenrasen auf Kalkböden.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Gold-Nuggets

Conocybe aurea - Gold-Samthäubchen

Das Gold-Samthäubchen leistet dem Oleander meiner Mutter seit 2011 Gesellschaft. Der freudig gefärbte Pilz fruktifiziert vorwiegend bei sommerlichen Temperaturen, sofern die Erde feucht gehalten wird.

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