• Entoloma_cf_sericeoides_2014-05-11_1Fruchtkörper am Standort
  • Entoloma_cf_sericeoides_2014-05-11_2Lamellen und Stieloberfläche
  • Entoloma_cf_sericeoides_2014-05-11_3Magerwiese auf Kalkboden...
  • Entoloma_cf_sericeoides_2014-05-11_4...nahe eines alten Steinbruchs

Funddaten

Kollektion: (1+)2 Fruchtkörper   Bestimmung: Entoloma cf. sericeoides (J.E. Lange 1940) Noordeloos 1980   Funddatum: 12.5.2014   Fundort: D − BY − Schwaben − Lkr. Donau-Ries − Donauwörth-Rambergsiedlung − ehem. Steinbruch nördlich der Tannenbergstraße   Messtischblatt: 7230/3.4.2   Höhe über NN: 433 m   Ökologie: Wiese auf kalkreichem Boden am Fuß eines Kalkfelsens, weit eingefasst von alten, knorrigen Eichen (Quercus sp.), nahe eines Trampelpfads unmittelbar neben Gelbem Sonnenröschen (Helianthemum nummularium)

Merkmale

Habitus: nabelingsartig (omphalinoid)

Hut: (3–)14–21 mm breit, (1–)4–10mm hoch, zentral abgeflacht und deutlich genabelt, Rand eingerollt, nicht oder nur kaum durchscheinend gerieft, hygrophan, feucht braun, fettig glänzend, trocken von der Mitte zum Rand radialstreifig hell grau-bräunlich ausblassend, matt, Huthaut glatt, allenfalls fein eingewachsen radialfaserig (40x-Lupe) und die Lamellen überragend

Lamellen: breit angewachsen und mit Zahn herablaufend, leicht bauchig, gestaucht und wellig verbogen, hellgrau, mit zunehmender Sporenreife mit rosa Tönen, Schneiden glatt und wie Lamellenfläche gefärbt

Stiel: (10–)48–52mm lang, (1–) apikal 2,5–3 x 3–4 mm und basal 4 x 4,5–6 mm dick, eingewachsen längsfaserig, etwas verdreht, zylindrisch, untere Hälfte mit Längsrille, oben vor dem Lamellenansatz fein flockig besetzt

Fleisch: im Hut weißlich, zentral bis 2 mm, sonst 1 mm dick und weniger; im Stiel hellgrau, seidig, längsfaserig, hohl, Wandung max. 1 mm stark

Geruch: unspezifisch, im Schnitt jedoch deutlich spermatisch mit adstringierender Komponente

Literatur

  • Gröger, F. (2006): Bestimmungsschlüssel für Blätterpilze und Röhrlinge in Europa, Teil I. Regensb. Mykol. Schr. 13: 525.
  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 542.
  • Krieglsteiner, G. J. et al. (2003): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd 4. Eugen Ulmer, Stuttgart: 218−219.
  • Ludwig, E. (2007): Pilzkompendium (Beschreibungen), Bd. 2. Die größeren Gattungen der Agaricales mit farbigem Sporenpulver (ausgenommen Cortinariaceae). Fungicon, Berlin: 382−383.
  • Noordeloos, M. E. (1992): Entoloma s. l. Fungi Europaei, Vol. 5. Candusso, Alassio (I): 259−260

Violetter Fächer

Violettblättriger Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus)

Im Winterhalbjahr, gerne nach der Schneeschmelze im Frühling, fruktifiziert an den Ästen von Weiß-Tannen und anderen Nadelhölzern der Violettblättrige Zwergknäueling. Der kurze Stiel ist weiß zottig-behaart.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Weicher Ritter

Weißblättriger Weichritterling (Melanoleuca rasilis var. leucophylloides)

In der Königsbrunner Heide am Rand eines Trampfelpfads wächst standorttreu der Weißblättrige Weichritterling. Er besitzt einen ockerfarbenen, bereits jung flach ausgebreiteten Hut mit weißen und eng stehenden Lamellen.

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Mottenkugeln im Wald

Mottenkugel-Lederrindenpilz (Scytinostroma portentosum)

Trotz des rindenpilzartigen Aussehens ist der Mottenkugel-Lederrindenpilz um ein paar Ecken mit den Täublingen verwandt. Er ist relativ bunt, bereift, oftmals großflächig und riecht penetrant nach Naphtalin.

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Rezension: Handbuch für Pilzsammler

Doppelseite mit SteinpilzartenAndreas Gminders „Handbuch für Pilzsammler“ richtet sich an ambitionierte Einsteiger, die mehr wollen, als ihre Funde mit den abgedruckten Fotos zu vergleichen. Die darin enthaltenen Bestimmungsschlüssel und Artporträts ermöglichen es den Leserinnen und Lesern rund 340 mitteleuropäische Arten anhand von Merkmalen und Lebensräumen zu bestimmen. Ist eine Art nicht enthalten, lassen sich die Funde oft für weitergehende Recherchen einer Gattung oder Artengruppe zuordnen.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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