• Entoloma-serrulatum_2014-09-02_1Gruppenfoto der Kollektion
  • Entoloma-serrulatum_2014-09-02_2Lamellen mit gefärbten Schneiden

Funddaten

Kollektion: 10 Fruchtkörper   Bestimmung: Entoloma serrulatum (Fries 1818 : Fries 1821) Hesler 1967   Finderin: Waltraud Kunze   Funddatum: 2.9.2014   Fundort: D − BY − Schwaben − Augsburg-Firnhaberau − Firnhaberauheide, nördlicher Teil   Messtischblatt: 7531/3.4.1   Höhe über NN: 463 m   Ökologie: Kalkhalbtrockenrasen, sonnig exponierter Standort; in der niederen Krautschicht, vergesellschaftet u. a. mit Gelbem Sonnenröschen (Helianthemum nummularium), Wilder Möhre (Daucus carota subsp. carota) und Hopfenklee (Medicago lupulina)   Begleitfunga: Tiefgenabelter Glöckling (Entoloma cf. fridolfingense)

Merkmale

Habitus: nabelingsartig (omphalinoid)

Hut: 10−30 mm breit, 3−8 mm hoch, gewölbt, zentral abgeflacht, bald leicht vertieft, zuletzt genabelt, Rand ungerieft und nach unten gebogen, im Alter nach oben gewölbt, teils mit Knick aufgefaltet und scharfrandig, Huthaut fein faser-filzig, schwarz-blau

Lamellen: jung breit und später ausgebuchtet am Stiel angewachsen, zunächst ± gerade, bald schon ausgeprägt bauchig, ungegabelt, mit Lameletten untermischt, dünn, gedrängt, Lamellenfläche blass bläulich und bei Sporenreife zunehmend rosa-bräunlich gefärbt, Schneiden unregelmäßig fein gekerbt und zumindest nahe des Hutrands dunkelblau pigmentiert

Sporenpulver: rosa-bräunlich

Stiel: 25−55 mm lang, 2−3 mm dick, gerade bis geschwungen, zylindrisch, apikal und basal etwas erweitert, Oberfläche matt und nicht poliert, bläulich-grau, unteres Stielende etwas blasser und weißfilzig bekleidet

Fleisch: weiß; im Hut bis zu 1 mm dick, zum Rand hin ausdünnend; im Stiel längsfaserig, hohl

Geruch: unspezifisch

Literatur und Weblinks

Violetter Fächer

Violettblättriger Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus)

Im Winterhalbjahr, gerne nach der Schneeschmelze im Frühling, fruktifiziert an den Ästen von Weiß-Tannen und anderen Nadelhölzern der Violettblättrige Zwergknäueling. Der kurze Stiel ist weiß zottig-behaart.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Weicher Ritter

Weißblättriger Weichritterling (Melanoleuca rasilis var. leucophylloides)

In der Königsbrunner Heide am Rand eines Trampfelpfads wächst standorttreu der Weißblättrige Weichritterling. Er besitzt einen ockerfarbenen, bereits jung flach ausgebreiteten Hut mit weißen und eng stehenden Lamellen.

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Mottenkugeln im Wald

Mottenkugel-Lederrindenpilz (Scytinostroma portentosum)

Trotz des rindenpilzartigen Aussehens ist der Mottenkugel-Lederrindenpilz um ein paar Ecken mit den Täublingen verwandt. Er ist relativ bunt, bereift, oftmals großflächig und riecht penetrant nach Naphtalin.

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Rezension: Handbuch für Pilzsammler

Doppelseite mit SteinpilzartenAndreas Gminders „Handbuch für Pilzsammler“ richtet sich an ambitionierte Einsteiger, die mehr wollen, als ihre Funde mit den abgedruckten Fotos zu vergleichen. Die darin enthaltenen Bestimmungsschlüssel und Artporträts ermöglichen es den Leserinnen und Lesern rund 340 mitteleuropäische Arten anhand von Merkmalen und Lebensräumen zu bestimmen. Ist eine Art nicht enthalten, lassen sich die Funde oft für weitergehende Recherchen einer Gattung oder Artengruppe zuordnen.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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