• Entoloma_cf_fridolfingense_2014-09-02_01Fund vom 2.9.2014
  • Entoloma_cf_fridolfingense_2014-09-02_02Wuchs bei einem Weidenbusch

Funddaten

Kollektion: 4 Fruchtkörper   Finderin: Waltraud Kunze   Bestimmung: Entoloma cf. fridolfingense Noordeloos & Lohmeyer 1995   Funddatum: 2.9.2014   Fundort: D − BY − Schwaben − Augsburg-Firnhaberau − Firnhaberauheide, nördlicher Teil   Messtischblatt: 7531/3.4.1   Höhe über NN: 463 m   Ökologie: Kalkhalbtrockenrasen, sonnig exponierter Standort; nahe einer solitär stehenden Hänge-Birke (Betula pendula) in der niederen Krautschicht, vergesellschaftet u. a. mit Gelbem Sonnenröschen (Helianthemum nummularium), Wilder Möhre (Daucus carota subsp. carota) und Hopfenklee (Medicago lupulina)   Begleitfunga: Gesägtblättriger Zärtling (Entoloma serrulatum)

Merkmale

Habitus: nabelingsartig (omphalinoid)

Hut: 25−35 mm breit, 3−4 mm hoch, genabelt, 1/2 des Radius' durchscheinend gerieft, Oberfläche augenscheinlich glatt, unter der 10x-Lupe fein radialrunzelig, matt glänzend, Huthaut am Rand im Alter kurz eingerissen und im Zentrum bisweilen rissig

Lamellen: ausgebuchtet angewachsen, bauchig, dünn, teils gewellt, mit Lameletten untermischt, ungegabelt, blass rosa-bräunlich, Schneiden glatt und wie die Flächen gefärbt

Sporenpulver: kein Abwurfpräparat angefertigt

Stiel: 15−20 mm lang, 2−2,5 x 6 mm dick, zylindrisch, bisweilen mit Mittelfurche, basal knollig verdickt und weißfilzig bekleidet, glatt, matt, grau-braun, zum Hutansatz und unteren Stielende blasser

Fleisch: Hut- nahtlos ins Stielfleisch übergehend; im Hut bis zu 1 mm dick, wässrig-grau; im Stiel längsfaserig, hohl, ebenso wässrig-grau gefärbt, basal schmutzig weißlich ausblassend

Geruch: unspezifisch, im Anschnitt deutlich mehlartig bzw. nach angeschnittener Salatgurke

Literatur

Publikationen

Zuletzt veröffentlicht:

  • Kunze, A. (2018): Maronne lecker! Der Tintling 112. Heft 2/2018: 9–16.

In Vorbereitung:

  • Bayerische Schotterpilze im Spätherbst II. Auf Entdeckungstour in der Fröttmaninger Heide

In Planung:

  • Tremellodendropsis tuberosa – ein seltener, entfernter Verwandter des Judasohrs auf einem initialen Kalkmagerrasen bei Augsburg

Frühlingsbote

Melanoleuca cognata - Frühjahrs- oder Falber Weichritterling

Der Frühjahrs-Weichritterling ist einer der ersten Speisepilze im Jahr. Der Blätterpilz fruktifiziert vorwiegend in Nadelwäldern. Markant sind die freudig orange- bis lachsfarbenen Töne in den Lamellen der Fruchtkörper.

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Violetter Fächer

Violettblättriger Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus)

Im Winterhalbjahr, gerne nach der Schneeschmelze im Frühling, fruktifiziert an den Ästen von Weiß-Tannen und anderen Nadelhölzern der Violettblättrige Zwergknäueling. Der kurze Stiel ist weiß zottig-behaart.

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Trockenkünstler

Steppen-Trichterling (Infundibulicybe glareosa)

Im Sommer erscheint auf den kurzgrasigen Flächen der Fröttmaninger Heide der Steppen-Trichterling. Der Pilz gilt als Indikator für nährstoffarme und wärmebegünstigte Trockenrasen auf Kalkböden.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Rezension: Pareys Buch der Pilze

Pareys Buch der Pilze 2005 vs. 2016Das „Pareys Buch der Pilze“ wird auch heute noch in Kursen zur Pilzbestimmung eingesetzt. Seine Stärke sind die Bestimmungsschlüssel und insbesondere die gezeichneten Fruchtkörper. Anders als bei Fotos, die Pilze nicht immer typisch zeigen, lassen sich so alle arttypischen Merkmale herausarbeiten. Im Jahr 2016 hat der Kosmos Verlag eine Neuauflage des Klassikers herausgebracht. In der Rezension erfahrt ihr, ob sich der Kauf im Vergleich zur vorherigen Ausgabe lohnt.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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