• cf_Cortinarius_acutus_2015-10-06_1Gesamte Kollektion
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Funddaten

Kollektion: 9 Fruchtkörper   Bestimmung: Cortinarius acutus (Pers. 1801) Fries 1838   Funddatum: 6.10.2015   Fundort: D − BY − Schwaben − Lkr. Donau-Ries − Mertingen − Mertinger Forst   Messtischblatt: 7330/4.2.3   Höhe über NN: 443 m   Ökologie: Fichtenforst auf sandigem, saurem Boden; Randbereich einer Torfmoosinsel mit Schwarz-Erlen (Alnus glutinosa), Moor-Birken (Betula pubescens) und Fichten (Picea abies) durchsetzt, im Randbereich mit einigen Espen (Populus tremula) gesäumt   Begleitfunga: Trompetenpfifferling (Craterellus tubaeformis)

Merkmale

Hut: 5−20 mm breit, 2−10 mm hoch, jung kegelig bis halbkugelig gebuckelt, dann gewölbt bis flach ausgepreitet und überwiegend mit spitzem Buckel, rundlich, Rand bis zu 2/3 r deutlich gerieft, fuchsig- bis orange-braun, im Zentrum wie die kompletten Hüte junger Exemplare mit dunklen Brauntönen, hygrophan, ockerfarben ausblassend, Hutrand lange mit weißlichen Velumresten behangen

Lamellen: breit bis schwach ausgebuchtet angewachsen, bauchig, Abstand normal, mit Lameletten untermischt, am Grund queraderig verbunden, Schneiden feinschartig-gesägt und wie die Lamellenfläche braun gefärbt, hygrophan, ocker ausblassend

Sporenpulver: kein Abwurdpräparat angefertigt

Stiel: 20−40 mm lang, 1−3,5 mm dick, zylindrisch, geschwungen, seltener s-förmig verbogen oder gekniet, ocker- bis rot-bräunlich, etwas glasig, mit weißlichem Velum überfasert

Fleisch: im Hut kaum vorhanden, selten bis zu 3 mm dick, glasig braun, hygrophan, ocker ausblassend; im Stiel längsfaserig, voll, wie Hutfleisch gefärbt

Geruch: rettichartig

Literatur

  • Niskanen, T. & I. Kytövuori (2012): Key K: Subgen. Telamonia sects Obtusi Melot and Acetosi (Moënne-Locc. & Reumaux) Niskanen, Liimat. & Kytöv. In: Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 864−866.
  • Krieglsteiner, G. J. & A. Gminder [Hrsg.] (2010): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd. 5. Ständerpilze: Blätterpilze III (Dunkelblättler). Eugen Ulmer, Stuttgart: 196−198.

Stattlicher Rotporer

Blaufleckender Kaiserröhrling (Imperator rhodopurpureus agg.)

Im Eichelgarten, eine ehemalige Huteweide, wächst der Gelbhütige Purpur-Röhrling. Er blaut intensiv auf Druck oder bei Verletzung, hat einen rot genetzten Stiel und ebenso gefärbte Röhrenmündungen.

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Trockenkünstler

Steppen-Trichterling (Infundibulicybe glareosa)

Im Sommer erscheint auf den kurzgrasigen Flächen der Fröttmaninger Heide der Steppen-Trichterling. Der Pilz gilt als Indikator für nährstoffarme und wärmebegünstigte Trockenrasen auf Kalkböden.

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Schotterpionier

Gefalteter Adermoosling oder Geröllnabeling (Arrhenia rickenii)

Der Gefaltete Adermoosling besiedelt auf der Fröttmaninger Heide kiesige, teils moosige Ruderalstellen, sekundär auch Mauerreste. Markant ist der gerieft-faltige Hut mit ausgeprägt querverbundenen Lamellen.

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Gold-Nuggets

Conocybe aurea - Gold-Samthäubchen

Das Gold-Samthäubchen leistet dem Oleander meiner Mutter seit 2011 Gesellschaft. Der freudig gefärbte Pilz fruktifiziert vorwiegend bei sommerlichen Temperaturen, sofern die Erde feucht gehalten wird.

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Rezension: Pareys Buch der Pilze

Pareys Buch der Pilze 2005 vs. 2016Das „Pareys Buch der Pilze“ wird auch heute noch in Kursen zur Pilzbestimmung eingesetzt. Seine Stärke sind die Bestimmungsschlüssel und insbesondere die gezeichneten Fruchtkörper. Anders als bei Fotos, die Pilze nicht immer typisch zeigen, lassen sich so alle arttypischen Merkmale herausarbeiten. Im Jahr 2016 hat der Kosmos Verlag eine Neuauflage des Klassikers herausgebracht. In der Rezension erfahrt ihr, ob sich der Kauf im Vergleich zur vorherigen Ausgabe lohnt.

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Besucherlenkung: Pilzaufsteller aus Holz

Anleitung: Pilzmotive aus Holz selbst gemachtAufstellbare Pilztafeln aus Holz sind ideal, um Pilzausstellungen, Beratungsstellen und mykologische Tagungen zu promoten. Zunächst wird eine Schablone erstellt – hierzu stehen mehrere Vorlagen kostenlos als Download parat. Nach dem Übertragen auf eine Holzplatte wird das Motiv mit einer Stichsäge ausgesägt. Danach werden die scharfen Kanten mit einer Oberfräse gebrochen. Es folgt das Grundieren und Bemalen der Tafeln. Dann werden sie mit Ständern aus Holzleisten verschraubt und aufgestellt.

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