Relikt der Militärnutzung in der Fröttmaninger HeideVom Heideflächenverein Münchener Norden e. V. liegt inzwischen die Betretungserlaubnis für die Fröttmaninger Heide vor. Der Grundeigentümer gestattet den im Bescheid der Oberen Naturschutzbehörde genannten Personen das Betreten des Geländes, übernimmt aber für die Begehungen keine Haftung. Wegen möglicher Kampfmittel im Boden ist das Graben untersagt – hierzu wäre eine extra Erlaubnis und die Begehung mit einem anerkannten Feuerwerker nötig. Aus diesem Grund wird von einer Untersuchung der unterirdisch fruktifizierenden Großpilze abgesehen.

Steppen-Trichterling auf der Fröttmaninger HeideDanke an die Höhere Naturschutzbehörde der Regierung von Oberbayern für die Zusendung des Änderungsbescheids, mit dem "die naturschutzrechtliche Befreiung sowie die artenschutzrechtliche Ausnahme vom 01.03.2013 für die Entnahme von einzelnen Fruchtkörpern von Großpilzen zu Determinations- und Belegzwecken aus dem einstweilig sichergestellten Naturschutzgebiet "Fröttmaninger Heide" und dessen Betretung" bis zum 09.05.2016 verlängert wird. Wir sind gespannt, welche Arten wir heuer nachweisen können, und hoffen auf seltene Rötlinge und Saftlinge im Sommer.

Folien PilzvorträgeIch habe die Folien von drei Pilzvorträgen als PDF-Dokumente exportiert und in meine Dropbox hochgeladen: „Pilze und Ästhetik“ (Vortrag beim Pilzverein Augsburg Königsbrunn am 7.4.2005), „Pilze im Nationalpark Bayerischer Wald“ (Vortrag bei der Arbeitsgemeinschaft Mykologie Ulm am 3.1.2011) und „Die Pilze der Kalkschotterheiden um Augsburg und München“ (Vortrag bei der AMU am 2.1.2012). Viel Spaß beim Anschauen!

Getigerter Sägeblättling (Lentinus tigrinus)Mitte Juli 2014 holte ich meinen kleinen Neffen vom Riedlinger Kindergarten ab und entdeckte neben der Einfahrt zu den Parkplätzen ein Fruchtkörperbüschel des Getigerten Sägeblättlings (Lentinus tigrinus). Die Spuren auf dem Rasen deuteten daraufhin, dass dort ein Baum gefällt und anschließend ein junger Baum gepflanzt wurden. Der Pilz zehrt wahrscheinlich an den unterirdisch verbliebenen Wurzelresten und fruktifiziert dadurch scheinbar ohne Holzkontakt ebenerdig auf der Grasfläche. Nähere Details verrät das ausführliche Artporträt – viel Spaß beim Lesen!

Schwärzende Kraterelle (Craterellus melanoxeros)Anfang Oktober 2014 bin ich von Augsburg nach Donauwörth gezogen. Zuvor hatte ich bereits die Gelegenheit, im Riedlinger Holz das Pilzvorkommen zu sondieren. Zu den bemerkenswerten Funden zählt beispielsweise die Schwärzende Kraterelle (Craterellus melanoxeros), ein seltener Vertreter aus der Pfifferlingsverwandtschaft. Bis in den Oktober hinein konnte ich mehrere Fruchtkörper in verschiedenen Altersstadien beobachten. Hier geht's zum Porträt.

Braungrüner Zärtling (Entoloma incanum)Seit dem 8. Februar 2014 befindet sich in der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia der Artikel über den Braungrünen Zärtling (Entoloma incanum) im Review-Prozess. Während dieser Zeit können Leserinnen und Leser den Inhalt auf einer separaten Seite kritisieren und Verbesserungen vorschlagen. Seither wuchs der Artikel um rund 7.400 Zeichen an. Neu ist beispielsweise, dass der Braungrüne Zärtling im Verdacht steht, giftig zu sein.

Pilzhut mit der Larve einer Zwerg-/KleinzikadeIm Kopfbereich der Startseite zeigt eine animierte Bilderschau wechselnde Pilzfotos. Eine Aufnahme entstand Ende Juni 2009 in der Königsbrunner Heide und zeigt den Gesägtblättrigen Zärtling (Entoloma serrulatum). Auf dem Hut des Fruchtkörpers rechts außen befindet sich ein winziges, ockerfarbenes Objekt. Zunächst hielt ich es für das Fragment eines getrockneten Grashalms, doch bei näherem Hinsehen sind kleine Füßchen zu erkennen: ein Insekt.

Weißlicher Keulengallertpilz (Tremellodendropsis tuberosa)Mitte November 2012 entdeckte Julia Kruse (Bayreuth/Barkelsby) auf der Erweiterungsfläche nordwestlich des Naturdenkmals „Neukissinger Bahngruben“ den Weißlichen Keulengallertpilz (Tremellodendropsis tuberosa). Dabei handelt es sich um den dritten gesicherten Nachweis dieser seltenen Pilzart für Bayern.

Weißlicher Keulengallertpilz (Tremellodendropsis tuberosa)Der gestrige Ortstermin mit Georg Wenger von der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Aichach-Friedberg und Martin Braun vom Landschaftsarchitekturbüro Eger & Partner in Augsburg bei den Kissinger Bahngruben verlief positiv. Wir haben vereinbart, dass die Grau-Erlen (Alnus incana) im Fundbereich des Weißlichen Keulengallertpilzes (Tremellodendropsis tuberosa) auf den Stock zurückgeschnitten und nicht wie die Weidenbüsche (Salix sp.) inklusive den Wurzelstückstöcken entfernt werden. So ist im Falle einer Ektomykorrhiza der Baumpartner nach wie vor am Leben.

Omphalina 4(2) CoverJoschi Siembida, Mitautor unseres gemeinsamen Aufsatzes „Mini-Rötling verputzt ganze Pfifferlinge“ (siehe Publikationen) über den Weißen Holz-Stummelfuß-Rötling (Entoloma jahnii) und seine nahen Verwandten aus der Untergattung Claudopus, hat mich auf die Ausgabe IV (2) der „Omphalina“ aufmerksam gemacht. In dem Newsletter der Foray newfundland and labroador behandelt der kanadische und gemeinnützige Verband ab Seite 3 den Pfifferlings-Stummelfuß-Rötling (E. pseudoparasiticum) – allein die detailreichen Fotos sind schon sehenswert.

Schafe auf der FirnhaberauheideVergangenen Freitag konnte ich die vierbeinigen Landschaftspfleger der Lechheiden live in Aktion erleben: Im Nordteil der Firnhaberauheide labten sich Schafe und Ziegen an den Gräsern, Kräutern sowie den Blättern der Busch- und Baumsäume. Dadurch verhindern sie eine Verbuschung der Offengrasflächen und gewährleisten einen hageren Boden, wie er von vielen der dort heimischen Großpilzen und Blütenpflanzen beansprucht wird.

Blüten der Sumpf-GladioleAn Frischpilze ist auf den besonnten und trockenen Schotterheiden momentan nicht zu denken. Zeit für einen kurzen Blick auf markante Blütenpflanzen in der Königsbrunner Heide: Die alljährliche Massenblüte der bundesweit und in Bayern stark gefährdeten Sumpf-Gladiole (Gladiolus palustris) [siehe Artenschutzmerkblatt des Bayerisches Landesamts für Umwelt] ist vorüber, lediglich in den schattigen Bereichen der Auslichtung zwischen Hasen- und Kernheide halten sich noch frische Blüten. Dort sind sie in ein Meer aus fragilen, weißen Blüten der Ästigen Graslilie (Anthericum ramosum) eingebettet, eine typische Art kontinentaler Steppenrasen.

Der Rotbraune Nabeling fruktifiziet im Spätherbst.Am Sonntag, den 3. November 2013, führe ich Naturfreunde auf der Suche nach Spätherbstpilzen durch die Fröttmaninger Heide. Die Wanderung richtet sich an Erwachsene, die Teilnahmegebühr beträgt 6,– Euro. Treffpunkt ist 13:30 am Heidehaus unmittelbar am Westausgang der U-Bahn-Haltestelle „Fröttmaning“ – Fußball-Fans kennen die Station vor allem wegen den Spielen in der nahe gelegenen Allianz Arena des FC Bayern. Die Veranstaltung wird vom Heideflächenverein Münchener Norden e. V. ausgerichtet und dauert je nach Pilzvorkommen, Witterung und Lichtverhältnisse bis zu 3 Stunden.

Kleinsporiger Specht-Tintling (Coprinopsis stangliana)Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) hat im April dieses Jahres das 13. Beiheft zur Zeitschrift für Mykologie herausgegeben. Darin porträtieren Matthias Lüderitz und Andreas Gminder unter der Mitarbeit von Jürgen Häffner und Patrick Leopold 19 Großpilzarten, für deren globale Erhaltung Deutschland eine hohe bzw. besonders hohe Verantwortung trägt. Die Steckbriefe jener Verantwortungsarten sollen als Basis für eine Novellierung der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) dienen. Naturschutzrechtlich sollen diese Arten dann den gleichen Status wie die FFH-IV-Anhangarten haben – ein Meilenstein für den Artenschutz von Großpilzen.

Einschaltknopf SymbolgrafikMein Name ist Andreas Kunze, ich wohne in Augsburg und beschäftige mich seit mehreren Jahren intensiv mit Pilzen – mehr verrät ein Klick auf den Menüpunkt Über mich. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt von Entoloma.de auf den Wiesenpilzen, insbesondere der Gattung der Rötlinge. Den Auftakt machen eine Hand voll Artporträts aus den letzten Jahren in der Rubrik Pilzfunde. Wer an einem Linktausch interessiert ist: Einfach melden. Jetzt aber viel Vergnügen beim Stöbern.

Panierte SchwefelporlingeSchwammerln-Gourmets finden in der neuen Rubrik Dies und das ein Blitzrezept: Panierte Schwefelporlinge. Anfang Februar ist es zwar noch zu früh, um frische Fruchtkörper ernten zu können – bei uns hat es letzte Nacht mal eben 5 cm dick geschneit. Aber dafür steigt die Vorfreude um so mehr. Wer letztes Jahr vorgesorgt und noch welche in der Kühltruhe liegen hat, kann sich gleich jetzt ein paar „Pilz-Nuggets“ zubereiten, die es geschmacklich locker mit den Fleischprodukten der einschlägigen Schnellrestaurants aufnehmen können. Viel Spaß beim Nachbrutzeln und guten Appetit!

Buntes Sahnegemörch auf BandnudelnDie Morchelsaison neigt sich dem Ende zu und vielerorts sind die Schraubgläser bereits mit neuem Trockenmaterial gefüllt. Ein leicht zuzubereitendes und gleichermaßen leckeres Gericht sind Morcheln, die langsam in Sahne vor sich hinköcheln, um das feine Morchelaroma aus den Pilzen herauszukitzeln. Ob als Beilage für ein Putenschnitzel oder solo als Nudel-Upgrade: ein echter Gaumenschmaus. Viel Vergnügen beim Nachkochen: Buntes Sahnegemörch auf Bandnudeln!

Trichter-Glöckling (Entoloma sericeoides)Während auf den Kalkmagerrasen in und um Augsburg die teils farbenprächtigen Rötlinge der Untergattung Leptonia wegen der kühlen Witterung noch auf sich warten ließen, fruktifizierte Ende Mai in der Firnhaberauheide mit dem Trichter-Glöckling (Entoloma sericeoides) ein unauffällig braun gefärbter Gattungsvertreter der Ug. Clitopiloides. Die Art ist weit verbreitet, insgesamt jedoch eher selten anzutreffen. Der Blätterpilz besiedelt relativ trockene und sonnenbeschienene Offengrashabitate, gerne in Gesellschaft mit Rosengewächsen wie Weißdorne (Crataegus sp.) und Prunus-Arten. Er bevorzugt Kalkböden oder zumindest neutralen Untergrund.

Risspilz in einem Feld aus SonnenröschenVor der mehrtägigen Hitzewelle aus Afrika stieß ich in der Firnhaberauheide auf einen Risspilz. Obgleich sich die Art erst mit Hilfe einer mikroskopischen Untersuchung bestimmen lässt, konnte die Gattungsspezialistin Dr. Ditte Bandini bereits im Vorfeld den Olivgelben Risspilz (Inocybe dulcamara) aufgrund des weißen Velums und des Habitats ausschließen. Bemerkenswert war der Wuchs in einem Feld aus blühenden Gelben Sonnenröschen (Helianthenum nummularium). Denn wie zum Beispiel Fichten über ihre Wurzeln mit dem Myzel des Steinpilzes im Boden in Symbiose leben, vermag auch der unscheinbare Halbstrauch mit Großpilzen eine ektotrophe Mykorrhiza zu bilden.

Logo der Wikipedia - © & ™ Wikimedia Foundation, Inc.Derzeit bearbeite ich die Funde aus der Fröttmaninger Heide vom Vorjahr und kämpfe dabei mit der Bestimmung einiger Nabelinge. Bei dieser Gelegenheit habe ich in der Wikipedia den Artikel über die Adermooslinge (Arrhenia) komplett überarbeitet und zwei neue Artikel über die Flechtennabelinge (Lichenomphalia) und Loreleien (Loreleia) angelegt – viel Spaß beim Reinlesen!
Die Gattungen wurden in den vergangenen Jahren teils auf der Basis von DNA-Untersuchungen und den daraus resultierenden verwandtschaftlichen Erkenntnissen, teils wegen ihres Pigments von den Nabelingen im engeren Sinn (Omphalina s. str.) abgetrennt.

Gruben-Lorchel im MagerrasenSüdbayern bekommt derzeit viel Regen ab: Prinzipiell gutes Pilzwetter, aber es könnte wärmer sein. Gestern Abend fuhr ich trotz meiner Erkältung mit dem Rad in die Firnhaberauheide, um nach Pilzen zu fahnden. Leider blieb kaum eine Stunde Zeit, dann war es bereits dunkel. Dennoch konnte ich einige Arten aufspüren wie beispielsweise den Waldfreund-Rübling (Gymnopus dryophilus), den Safrangelben Saftling (Hygrocybe acutoconica) und die Gruben-Lorchel (Helvella lacunosa). Gefreut habe ich mich über einen massigen Wiederfund des mutmaßlichen Fuchsigen oder Sandgruben-Risspilzes (Inocybe vulpinella), der wohl mit dem Gelben Sonnenröschen (Helianthemum nummularium) vergesellschaftet ist. Viel Spaß mit dem bebilderten Exkursionsbericht!

Schwärzender SaftlingAuf Pilzsuche verschlug es mich vergangenen Sonntag bei Sonnenschein zu den Kissinger Bahngruben. Leider ließen sich dort auf dem initialen Kalkmagerrasen lediglich zwei Saftlinge und ein unbestimmter Risspilz blicken. Dafür entschädigten der spätblühende Deutsche Fransenenzian (Gentianella germanica), einzelne Nachzügler der Knäuel-Glockenblume (Campanula glomerata) sowie ein paar Krabbler und Flieger aus dem Insektenreich. Mehr verrate ich in meinem neuen Exkursionsbericht.

Trockenrasen-SchwindlingBei Sonnenschein und gelegentlichen Regenschauern hatte die Firnhaberauheide bereits Ende Mai erste Blätterpilze zu bieten, wie beispielsweise den Safrangelben Saftling (Hygrocybe acutoconica), sehr wahrscheinlich den Trockenrasen-Schwindling (Marasmius cf. anomalus) und den Trichter-Glöckling (Entoloma sericeoides). Darüber hinaus fanden sich auch ein paar Flechten: die Falsche Rentierflechte (Cladonia rangiformis) und vermutlich die Bereifte oder Rötliche Schildflechte (Peltigera cf. rufescens). Details liefert der Exkursionsbericht.

Ein Haar-RötlingVergangenen Samstag besuchte ich die Königsbrunner Heide. Zunächst konnte ich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei Pflegemaßnahmen beobachten – das Engagement war bemerkenswert. Highlight war die fachmännische Fällung einer Kiefer am Ostrand der Kernheide. Auf dem Weg dorthin wurde ich noch auf einen großen Hexenring aus den Fruchtkörpern des Violetten Rötelritterlings (Lepista nuda) aufmerksam gemacht. Auch das Gespräch mit dem Geschäftsführer des zuständigen Landschaftspflegeverbands war sehr informativ. Dann widmete ich mich den Pilzen auf der Auslichtung zwischen Kern- und Hasenheide. Drei neue Arten für das Areal, darunter zwei Rötlinge, sind eine gute Ausbeute. Viel Vergnügen mit dem Fotobericht!

Detailansicht LamellenDie milde und feuchte Witterung lässt schon zu Beginn des neuen Jahres interessante Pilzfunde erwarten. Insbesondere klassische Winterpilze wie Austern-Seitling (Pleurotus ostreatus), Judasohr (Auricularia auricula-judae) und Samtfußrüblinge (Flammulina sp.) haben derzeit Konjunktur. Vielleicht ein Anreiz, letztere Gattungsvertreter mit dem Lichtmikroskop zu untersuchen und auf Artebene zu differenzieren? Denn hinter dem Samtfußrübling (Flammulina velutipes agg.) verbergen sich gleich mehreren Arten, die sich nur mit Hilfe ihrer Mikrostrukturen unterscheiden lassen. Ich wünsche jedenfalls allen Pilzfreundinnen und Pilzfreunden ein erfolgreiches Jahr 2014, Gesundheit und natürlich tolle Schwammerlfunde!

Kleinsporiger Nabeling

Im Nordteil der Firnhaberauheide fruktifizierten ein paar Ellerlinge (Cuphophyllus sp.) und Weichritterlinge (Melanoleuca sp.). Im südlichen Teil ging mir noch der Ausblassende oder Heide-Scheintrichterling (Pseudoclitocybe cf. expallens) ins Netz. Der trichterlingsartige Blätterpilz ist um diese Jahreszeit in mageren Offengrashabitaten ein recht häufiger Geselle. Der Top-Fund des Tages ließ dann bis zum Schluss auf sich warten: der Kleinsporige Adermoosling (Arrhenia cf. baeospora) mit ausgeprägtem Geruch nach Mehl bzw. Salatgurke. Der lt. Roter Liste gefährdeter Großpilze Bayerns extrem seltene Winzling ist neu für die Schotterheiden im Augsburger Raum. Einzelheiten enthält der Exkursionsbericht.

Vermutlich der Mehl-Rötling...

Drei Tage nach der Exkursion im Südteil stattete ich dem nördlich der Autobahn gelegenen Areal der Firnhaberauheide einen Besuch ab. Dort gingen mir der Trichter-Glöckling (Entoloma sericeoides), der Raustielige Ackerling (Agrocybe pediades) und vermutlich der Mehl-Rötling (Entoloma cf. prunuloides) ins Netz. Letzterer Blätterpilz konnte wegen eines Kühlschrankunfalls leider nicht mehr mikroskopiert werden und blieb deshalb unbestimmt. Zum Beifang gehörten ein Bläuling und zwei Orchideen. Details habe ich im Exkursionsbericht dokumentiert.

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