OpenTopoMapUpdate: Die Bayernkarten für MykIS können kostenlos von Max Bergers Server heruntergeladen werden. Der Einfachheit halber rate ich zum Download der vier ZIP-Dateien von dieser Liste. Entpacken Sie die Dateien aus den ZIP-Archiven in den Ordner C:\MykIS\GIS\Bayern bzw. in den entsprechenden Ordner Ihrer MykIS-Installation. Danke nochmals an Herrn Seiger für die Georeferenzierung der Karten mit dem Forstware-GIS. Viel Erfolg mit der GIS-gestützten Fundortdefinition!

MykIS FundortbeschreibungFundorte lassen sich in MykIS durch (Mittelpunkt-)Koordinaten verorten oder durch zwei Koordinaten als Rechteck eingrenzen. Komplexere Flächenformen werden hingegen nicht unterstützt. Auch besteht keine Möglichkeit, Vielecke zu zeichnen und abzuspeichern. Aber gerade für die Biotopkartierung von Arealen kann es praktisch sein, die einzelnen Teilflächen klar zu definieren und voneinander abzugrenzen. Da keine Funktionserweiterung in Sicht ist, habe ich kurzerhand eine Lösung mit Google My Maps erarbeitet. Viel Erfolg beim Nachmachen!

Ortsliste von DeutschlandFrank Dämmrich, der Administrator der Microsoft Access gestützten Anwendung MykIS zur Verwaltung und Kartierung von Pilzfunden, erhielt gestern von mir eine Excel-Tabelle mit allen politisch selbständigen Gemeinden in Deutschland. Ziel ist die Integration der Daten, damit künftig alle neuen Benutzer auf dieser Basis neue Fundorte erstellen können ohne jeden Ort extra von Hand anlegen zu müssen.

Steppen-Trichterling auf der Fröttmaninger HeideDie Obere Naturschutzbehörde der Regierung von Oberbayern hat Julia Kruse, einer stattlichen Abteilung des Münchner Pilzvereins sowie meinem Bruder und mir die Erlaubnis erteilt, in der vorläufig als Naturschutzgebiet sichergestellten südlichen Fröttmaninger Heide im Norden Münchens bis zum 9. Mai 2014 Großpilze zu kartieren und einzelne Fruchtkörper – auch von besonders geschützten Arten – für Bestimmungs- und Belegzwecke zu entnehmen.

Relikt der Militärnutzung in der Fröttmaninger HeideVom Heideflächenverein Münchener Norden e. V. liegt inzwischen die Betretungserlaubnis für die Fröttmaninger Heide vor. Der Grundeigentümer gestattet den im Bescheid der Oberen Naturschutzbehörde genannten Personen das Betreten des Geländes, übernimmt aber für die Begehungen keine Haftung. Wegen möglicher Kampfmittel im Boden ist das Graben untersagt – hierzu wäre eine extra Erlaubnis und die Begehung mit einem anerkannten Feuerwerker nötig. Aus diesem Grund wird von einer Untersuchung der unterirdisch fruktifizierenden Großpilze abgesehen.

Steppen-Trichterling auf der Fröttmaninger HeideDanke an die Höhere Naturschutzbehörde der Regierung von Oberbayern für die Zusendung des Änderungsbescheids, mit dem "die naturschutzrechtliche Befreiung sowie die artenschutzrechtliche Ausnahme vom 01.03.2013 für die Entnahme von einzelnen Fruchtkörpern von Großpilzen zu Determinations- und Belegzwecken aus dem einstweilig sichergestellten Naturschutzgebiet "Fröttmaninger Heide" und dessen Betretung" bis zum 09.05.2016 verlängert wird. Wir sind gespannt, welche Arten wir heuer nachweisen können, und hoffen auf seltene Rötlinge und Saftlinge im Sommer.

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