MykIS FundortbeschreibungFundorte lassen sich in MykIS durch (Mittelpunkt-)Koordinaten verorten oder durch zwei Koordinaten als Rechteck eingrenzen. Komplexere Flächenformen werden hingegen nicht unterstützt. Auch besteht keine Möglichkeit, Vielecke zu zeichnen und abzuspeichern. Aber gerade für die Biotopkartierung von Arealen kann es praktisch sein, die einzelnen Teilflächen klar zu definieren und voneinander abzugrenzen. Da keine Funktionserweiterung in Sicht ist, habe ich kurzerhand eine Lösung mit Google My Maps erarbeitet. Viel Erfolg beim Nachmachen!

OpenTopoMapHeureka! Es ist geschafft: Der Kartensatz von Bayern basierend auf der OpenTopoMap im Blattschnitt der topografischen Karten 1:25.000 (TK25) ist fertig. Die Rahmenblätter liegen als GeoTIFF-Dateien mit den zugehörigen World-Files vor. Zugunsten der Dateigröße wurde die Farbtiefe auf 8 Bit (256 Farben) reduziert und als Auflösung wurde 2,5 m pro Pixel gewählt. Dadurch passt der komplette Kartensatz (4,05 GB) auf eine einzelne DVD.

Steppen-Trichterling auf der Fröttmaninger HeideDanke an die Höhere Naturschutzbehörde der Regierung von Oberbayern für die Zusendung des Änderungsbescheids, mit dem "die naturschutzrechtliche Befreiung sowie die artenschutzrechtliche Ausnahme vom 01.03.2013 für die Entnahme von einzelnen Fruchtkörpern von Großpilzen zu Determinations- und Belegzwecken aus dem einstweilig sichergestellten Naturschutzgebiet "Fröttmaninger Heide" und dessen Betretung" bis zum 09.05.2016 verlängert wird. Wir sind gespannt, welche Arten wir heuer nachweisen können, und hoffen auf seltene Rötlinge und Saftlinge im Sommer.

Ortsliste von DeutschlandFrank Dämmrich, der Administrator der Microsoft Access gestützten Anwendung MykIS zur Verwaltung und Kartierung von Pilzfunden, erhielt gestern von mir eine Excel-Tabelle mit allen politisch selbständigen Gemeinden in Deutschland. Ziel ist die Integration der Daten, damit künftig alle neuen Benutzer auf dieser Basis neue Fundorte erstellen können ohne jeden Ort extra von Hand anlegen zu müssen.

Relikt der Militärnutzung in der Fröttmaninger HeideVom Heideflächenverein Münchener Norden e. V. liegt inzwischen die Betretungserlaubnis für die Fröttmaninger Heide vor. Der Grundeigentümer gestattet den im Bescheid der Oberen Naturschutzbehörde genannten Personen das Betreten des Geländes, übernimmt aber für die Begehungen keine Haftung. Wegen möglicher Kampfmittel im Boden ist das Graben untersagt – hierzu wäre eine extra Erlaubnis und die Begehung mit einem anerkannten Feuerwerker nötig. Aus diesem Grund wird von einer Untersuchung der unterirdisch fruktifizierenden Großpilze abgesehen.

Steppen-Trichterling auf der Fröttmaninger HeideDie Obere Naturschutzbehörde der Regierung von Oberbayern hat Julia Kruse, einer stattlichen Abteilung des Münchner Pilzvereins sowie meinem Bruder und mir die Erlaubnis erteilt, in der vorläufig als Naturschutzgebiet sichergestellten südlichen Fröttmaninger Heide im Norden Münchens bis zum 9. Mai 2014 Großpilze zu kartieren und einzelne Fruchtkörper – auch von besonders geschützten Arten – für Bestimmungs- und Belegzwecke zu entnehmen.

Zum Seitenanfang