Inhaltsverzeichnis[Anzeigen]
  • Hebeloma_circinans_2007-09-30_02Studioaufnahme #1
  • Hebeloma_circinans_2007-09-30_03Studioaufnahme #2
  • Hebeloma_circinans_2007-09-30_07Sporen
  • Hebeloma_circinans_2007-09-30_08Fokus auf das Ornament
  • Hebeloma_circinans_2007-09-30_09Dextrinoide Farbreaktion
  • Hebeloma_circinans_2007-09-30_10Cheilozystiden #1
  • Hebeloma_circinans_2007-09-30_11Cheilozystiden #2
  • Hebeloma_circinans_2007-09-30_12Cheilozystiden #3

Funddaten

Bestimmung: Hebeloma circinans (Quélet 1887) Saccardo 1891   Finder: Ulrich Schmidt (sämtliche Fotos der Fruchtkörper vom Finder)   Funddatum: 30.9. + 1.10.2007   Fundort: D – BY – Schwaben – Augsburg-Göggingen – „Gögginger Wäldchen“ südlich der B17 und westlich der Wertach   Messtischblatt: 7631/3.1.2   Höhe über NN: ca. 510 m

Merkmale

Makroskopische Merkmale

Wuchs: in Hexenringen, Reihen und Gruppen, bisweilen lückenhaft, ansonsten dicht an dicht, selten auch einzeln stehende Fruchtkörper

Hut: konvex mit grubigen Vertiefungen, schmierig, Rand etwas eingerollt, deutlich gekerbt und heller als der restliche Hut gefärbt, gerne mit Grautönen, keine weißliche Bereifung

Lamellen: ohne Tröpfchen und Tränenflecken, Schneiden weiß und zum Teil gezähnelt

Stiel: am Grund gekrümmt, keulig verdickte Basis, bisweilen auch schwach spindelig wurzelnd

Geruch: schwach ausgeprägt, möglicherweise nach schwarzem Tee mit Zucker, aber weder nach Rettich noch süßlich

Mikroskopische Merkmale

Sporen [20]: 8,7–9,5–10,3 x 4,7–5,3–5,9 µm, Quotient = 1,6–1,8–2,2; amygdaloid, bisweilen fusiform, gelbbraun, mit großem Öltropfen, dünnwandig, ohne ablösendes Perispor, fein warzig ornamentiert, gratig erweitert bis netzig verbunden, ohne Keimporus, dextrinoid

Cheilo-Zystiden [10]: 30–35,3–42,2 x 4,7–5,1–5,6 µm; meist zylindrisch, bisweilen apikal leicht verdickt, jedoch nicht kopfig, teils abgewinkelt, aber nicht gegabelt, mit Basalschnallen

Anmerkungen

Kartierung

Eine Recherche in der „Augsburger Pilzflora“ (Stangl et al. 1985) verlief positiv: Der darin verzeichnete Fund (leider nicht mehr rekonstruierbar) liegt im Messtischblatt des Augsburger Stadtgebiets. Damit besteht sogar die Möglichkeit, dass es sich bei Schmidts Fund um Stangls damalige Stelle handelt.

Literatur

  • Gminder, G. et al. (2010): Die Großpilze Baden-Württembergs, Bd. 5. Ständerpilze: Blätterpilze III (Dunkelblättler). Eugen Ulmer, Stuttgart: 352.
  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 915.
  • Stangl, J. & ARGE Pilzverein (1985): Pilzflora von Augsburg und Umgebung. Pilzverein Augsburg (Hrsg.): 94.
  • Versterholt, J. (2005): The genus Hebeloma. Fungi of Northern Europe, Vol. 3. Svampetryk, Tilst (DK): 110−111.
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