Inhaltsverzeichnis[Anzeigen]
  • Conocybe_aurea_2009-09-06_1Gruppe mit jungen Exemplaren
  • Conocybe_aurea_2009-09-06_2Ältere Fruchtkörper
  • Conocybe_aurea_2009-09-06_3Hutunterseiten mit Lamellen
  • Conocybe_aurea_2009-09-06_4Fundstelle in der Totale
  • Conocybe_aurea_2009-09-06_5Fundstelle aus der Nähe
  • Conocybe_aurea_2011-08-17_1Zwei Fruchtkörper
  • Conocybe_aurea_2011-08-17_2Lamellen eines Fruchtkörpers

Funddaten

Kollektion: 4 von 6 Fruchtkörpern   Bestimmung: Conocybe aurea (Jul. Schäffer 1930) Hongo 1963   Funddatum: 17.8.2011   Fundort: D − BY − Schwaben − Lkr. Donau-Ries − Mertingen   Messtischblatt: 7330/2.4   Höhe über NN: ca. 400 m   Ökologie: Blumenerde im Topf eines Oleander (Nerium oleander), Standort im Freien – Überwinterung im Keller

Merkmale

Hut: 10,5−33 mm im Durchmesser, 9−18 mm hoch, kegelig/konisch, glatt, lebhaft gelb-ocker, hygrophan, bis zur Hälfte des Radius durchscheinend gerieft, bald vom Zentrum aus ocker ausblassend, aber nicht streifig, sondern ähnlich zoniert wie beim Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis), am Rand bisweilen schwach faltig, teils mit bräunlich angetrocknetem Saum, ± dezentral gestielt, stets geotrop ausgerichtet

Lamellen: angeheftet, fast frei, dicht gedrängt, untermischt, dünn, schwach bis deutlich bauchig, blass schmutzig cremefarben, im Alter durch das ausfallende Sporenpulver braun, Schneiden wie Lamellenfläche gefärbt

Sporenpulver: braun, ähnlich Vollmilchschokolade

Stiel: 32−45 mm lang, 2−4,5 mm im Durchmesser, basal bis zu 8 mm knollig verdickt, hell bräunlich, zum Hutansatz hin blass gelblich ausblassend und schwach verjüngt, gerade bis leicht geschwungen, gerne schief statt vertikal ausgerichtet, Stielrinde komplett mit Längsstreifen aus Kaulo-Zystiden bedeckt, basal weniger freudig als der übrige Stiel gefärbt

Fleisch: dünn, am Rand praktisch fehlend, vom Stiel abgesetzt, schmutzig weißlich; apikal zunächst ebenso gefärbt, aber seidig glänzend, längsfaserig, hohl, Stielrinde bis zu 1,5 mm stark, zur Basis hin braun gefärbt, unteres Stielende gerne aufgeblasen

Geruch: chemisch-aromatisch

Anmerkungen

Untersuchte Kollektion

Die Beschreibung bezieht sich auf die Bilder 6–7. Die Fotos 1–5 stammen von einer anderen Kollektion (6.9.2009), die im Vorfeld einer Exkursion mit den Ulmer Pilzfreunden auf dem Gelände einer Grünabfalldeponie entdeckt wurden, und sollen die Variabilität dieser Art verdeutlichen.

Literatur

  • Knudsen, H. & J. Vesterholt (2012): Funga Nordica, 2nd ed. Agaricoid, boletoid, clavarioid, cyphelloid and gastroid genera. Nordsvamp, Kopenhagen (DK): 738.
  • Ludwig, E. (2007): Pilzkompendium (Beschreibungen), Bd. 2. Die größeren Gattungen der Agaricales mit farbigem Sporenpulver (ausgenommen Cortinariaceae). Fungicon, Berlin: 94−95.
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